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Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit

Früher einsetzende Dunkelheit, häufiger Regen, erster Frost: der Winter ist auf dem Vormarsch. Jeden Tag ist es einige Minuten weniger hell als am Tag davor. Und auch das neblige Wetter trägt seinen Beitrag dazu bei. Nicht nur im Privaten, sondern besonders auch auf Baustellen ist nun eine entsprechende Sichtbarkeit und Sorgfältigkeit gefragt, um Unfallrisiken für Beschäftigte auf Baustellen oder dem Weg dorthin zu vermeiden.

Sturz-, Rutsch- und Stolperunfälle als Folge von schlechten Lichtverhältnissen und rutschigen Oberflächen gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen im Baugewerbe. Seit Jahren werden in den Herbstmonaten viele meldepflichtige Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle, oft mit schweren Verletzungen und entsprechenden Ausfallzeiten verzeichnet, Tendenz steigend. Doch schon mit einfachen Mitteln kann Abhilfe geschaffen werden.

SUVA Facts

«Stolpern und Stürzen ist in der Schweiz Unfallursache Nummer eins: Rund 190’000 Personen verletzen sich jedes Jahr bei einem Sturzunfall.»

«Jeden Winter verletzen sich mehr Menschen bei Stürzen als bei Autounfällen.»

Unfälle verhindern

Nicht nur dunkle Wege, schlechte Sicht und rutschige Strassen durch nasses Laub oder Schnee bergen Stolper- und Rutschgefahr. Sinken die Temperaturen in Richtung Nullpunkt oder gar tiefer, sind Mitarbeiter bei Tätigkeiten im Freien zusätzlich der Kälte ausgesetzt. 

Unternehmen sind in der Verantwortung, ihre Mitarbeiter und deren Umfeld winterfest zu machen. Das Wetter ist zwar oftmals wechselhaft, aber ein plötzlicher Umschwung, wie es beispielsweise im Frühling der Fall ist, kommt selten von heute auf morgen. Betriebe können sich und ihre Beschäftigten auf die anstehende Jahreszeit und deren Gefahren vorbereiten.

Sichtbarkeit Mitarbeiter

Arbeiter auf Strassen und Baustellen sind durch Warnschutzkleidung bereits bestens auf die dunkle Jahreszeit vorbereitet. 

Um chronische Gelenks- und Atemwegserkrankungen der Mitarbeiter zu vermeiden, sind Bekleidung und persönliche Schutzausrüstungen den Witterungsbedingungen anzupassen. Wetterfeste Kleidung ist ein wichtiger Beitrag zum Kälteschutz bei sinkenden Temperaturen. Damit die Arbeit nicht zur Rutschpartie wird, bieten stark profilierte Schutzschuhe zusätzlichen Halt. 

Hersteller von Arbeitskleidung sowie die SUVA empfehlen das klassische «Zwiebel-Prinzip». Das Zwiebelprinzip trägt diesen Namen, weil es, genau wie eine Zwiebel, mit mehreren Schichten arbeitet. Man trägt also nicht eine dicke Schicht, sondern viele Lagen, die zusammen genau den Grad an Wärme erreichen, den man braucht. Zustätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die oberste Schicht wind- und wasserfest ist. 

Sichtbarkeit Fahrzeuge & Hubarbeitsbühnen

Gerade wenn es um Einsätze in öffentlichen Bereichen - wie Strassen, Plätzen oder Parks - geht, muss eine gute Sichtbarkeit schon aus der Ferne gewährleistet sein. Das Zeitfenster für Tageslicht ist kurz und die üblichen Wetterbedingungen tragen ihr Übriges dazu dabei, dass nicht nur der Arbeiter selbst, sondern auch die Menschen in der Umgebung zum Teil stark eingeschränkte Sichtverhältnisse haben. Besonders mitten im fliessenden Verkehr stellt eine eingeschränkte Sicht eine grosse Gefahr für die Arbeitsbühne sowie auch Fahrzeuge welche im Strassenbau tätig sind und ihre Umgebung dar.

Für den Einsatz im Aussenbereich verfügen aber alle Fahrzeuge selbst über Einrichtungen, um gut erkannt zu werden. So finden sich Rundumkennleuchten auf dem Führerhaus des Fahrzeugs, an den Stützen und nicht selten auch noch am Drehturm oder unter dem Arbeitskorb der Maschine. Ausserdem gibt es reflektierende Markierungen direkt am Fahrzeug. 

Aber auch hier gilt die Regel: Je besser und früher Sie gesehen werden, desto sicherer für Sie und Ihre Mitmenschen. 

Welche Beleuchtung braucht es

Wo das Tageslicht kein gefahrenfreies Arbeiten ermöglicht, muss mit künstlichem Licht nachgeholfen werden. Damit Betriebe sicheres Arbeiten gewährleisten können, müssen sie beispielsweise Baustellen mit mindestens 20 Lux beleuchten. Die Farbe, Stärke, Anordnung und der Typ der Beleuchtung hängen massgeblich von den jeweiligen Situationen auf den Baustellen ab. Je nach Tätigkeitsfeld sind Teilflächen mit bis zu 500 Lux auszuleuchten. Ebenso sind besondere Gefahrenbereiche wie stark befahrene Kreuzungen durch eine andersfarbige oder mindestens durch eine doppelt so hohe Beleuchtungsstärke hervorzuheben.

Sobald mit künstlichem Licht nachgeholfen wird, ist darauf zu achten, dass die Ausleuchtung blendfrei und gleichmässig erfolgt. Zudem müssen Lampen regelmässig gesäubert und gewartet werden, damit die Lichtquellen ihren Zweck zuverlässig erfüllen.

Unser Arbeits- und Flutlichtstrahler Sortiment

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