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Lexikon

Fachbegriffe verständlich erklärt

Unser umfassendes Lexikon hilft Ihnen die Bedeutung von Fachwörtern zu verstehen. Von A wie Ablegereife bis Z wie Zurrpunkt finden Sie häufig gebrauchte Begriffe klar und einfach beschrieben.

A

Ablegereife Zustand, in dem Anschlag-, Zurrmittel und Persönliche Schutzausrüstung ausser Betrieb genommen werden müssen.
Anschlagart Unterschiedliche Techniken, um Anschlagmittel zum Heben von Lasten zu verwenden. Zum Beispiel direkt, geschnürt, umgelegt.
Anschlagen Befestigen der Last am Kran- oder Hebezeughaken.
Anschlagmittel Anschlagmittel sind nicht zum Hebezeug gehörende Einrichtungen, die eine Verbindung zwischen Tragmittel, z.B. Kran und Last- oder Trag- und Lastaufnahmemittel herstellen.
Anschlagwinkel Auch Neigungswinkel. Bei 2- und mehrsträngigen Gehängen ist der Winkel von der Vertikalen zum Anschlagwinkel massgebend für die Berechnung der effektiven Tragfähigkeit unter Berücksichtigung der Verlustfaktoren.
Atex ATEX ist ein weit verbreitetes Synonym für die ATEX-Leitlinien der Europäischen Union. Die Bezeichnung ATEX leitet sich aus der französischen Abkürzung für ATmosphère EXplosibles ab. Die Direktive umfasst aktuell zwei Richtlinien auf dem Gebiet des Explosionsschutzes, nämlich die ATEX-Produktrichtlinie 94/9/EG und die ATEX-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG.

B

Bandschlinge Ein aus ein- oder mehrlagig, endlos vernähtes Hebeband.
Bruchlast Diejenige Last, welche effektiv aufgebracht werden muss, damit ein Anschlagmittel oder Seil "bricht". Unter keinen Umständen mit Nutzlast zu verwechseln.

C

CE Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller gemäss EU-Verordnung 765/2008, dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.

D

daN Deka-Newton: 1 daN = 10 N. Wird zur besseren Einprägung verwendet, da der Wert beinahe identisch mit kg ist.
Diagonalzurren Das Diagonalzurren kann auf unterschiedliche Arten erfolgen, dabei sind jedoch immer vier Zurrmittel erforderlich.
Direktzurren Die Sicherungsart Direktzurren wird in das Diagonalzurren und das Schrägzurren unterteilt.
Drallfänger Meistens kugelgelagertes Element, bei welchem eine Last, z.B. an einer Kette, gedreht werden kann. Drallfänger werden auch bei Baukranen verwendet, um möglich entstehenden Drall aus dem Hubseil herauszuarbeiten.
Drehungsarm Die Dreheigenschaften sind grösser als bei drehungsfreien Hubseilen. Häufig bei einfacherem Seilaufbau.
Drehungsfrei Drehungsfreie Hubseile sind konstruktiv so aufgebaut, dass die unter Last entstehenden Drehmomente der Aussenlitzen durch die entgegen der Aussenlitzen geschlagenen Innenlitzen neutralisiert werden.

E

ERGO Bezeichnet einen Zurrgurt, bei welchem man nicht drücken, sondern am Hebelarm der Ratsche ziehen kann. Daraus resultiert ein "ergonomisches" Spannen des Zurrgurtes.

F

Fachkundige Person Eine fachkundige Person ist aufgrund ihrer Erfahrung oder Ausbildung in der Lage, eine Sicherheitsbeurteilung von z.B. Anschlagmitteln, PSAgA-Material usw. durchzuführen.
Fasereinlage Wenn die Seele, der Kern, eines Stahlseiles, mit Fasern und nicht mit Einzeldrähten verarbeitet ist.
Festende Siehe Kurzteil.
Fzul Auch "Lashing Capacity" genannt, zulässige Zugkraft bei Zurrelementen.

G

Gleichschlag Auch Längsschlag genannt. Wenn bei einem Drahtseil die Einzeldrähte der Litze in derselben Richtung laufen wie die Litze selber.
Gleitreibbeiwert Bei der Ladungssicherung entsteht zwischen Transportgut und Ladefläche eine Mikroverzahnung. Je besser diese ist, desto höher der Gleitreibbeiwert, z.B. Holz auf Holz 0,3 - 0,4, Anti-Rutschmatte 0,6.
Grummet Endlos gelegtes Drahtseil, oftmals aus Kabelschlagseilen hergestellt. (Litzenseile welche nochmals zu einem Seil verarbeitet werden).
Güteklasse Qualitäts- oder Festigkeitsklasse von Anschlagketten. Je höher die Klasse, desto grösser ist die Nutzlast bei identischem Kettendurchmesser.

H

Handkraft SHF "Standard-Handforce". Die im Prüfstand aufgebrachte Zugkraft am Spannmittel eines Zurrelementes. Im Normversuch immer 50 daN.
Hebezeug Als Hebezeug bezeichnet man ein Gerät, welches zum Heben oder Bewegen von Lasten verwendet werden kann.

I

INOX "INOX" ist eine Ableitung aus dem französischem Wort "inoxydable". Es beschreibt ein Material, welches "nicht oxidierbar"ist oder "rostfreie" Eigenschaften aufweist.
IWRC Bezeichnung der Ausführung einer Stahlseilseele. Unabhängig verseiltes Drahtseil als Seele, Kern, des Drahtseiles.

K

Kausche Verstärkung einer Seilendverbindung aus Stahlblech oder Stahlguss (Vollkausche).
Kettenspeicher Auch Kettenbehälter, in welchem die nicht benötigte Lastkette eines Hubgerätes aufbewahrt wird.
Kreuzschlag Bezeichnung der Schlagart bei Drahtseilen. Wenn bei einem Drahtseil die Einzeldrähte quer oder im Kreuz zum Litzenschlag laufen.
Kurzteil Der Teil des Zurrgurtes, an welchem das Spannelement befestigt ist (auch Festende genannt).

L

Langteil Jener Teil eines Zurrgurtes, welcher in die Ratsche zum Spannen eingefädelt wird. Auch "Losende" genannt.
Lastaufnahmemittel Verbindungselement zwischen Kranhaken und Anschlagmittel. Klassische Beispiele sind Lasttraversen oder Ladegabeln usw.
Lasthebemagnet Hebevorrichtung, welche die Last mittels Permanent- oder Elektromagnet zu heben vermag.
Laufkatze Verschiebeelement, mit welchem auf Normträgern, z.B. INP, HEA, usw., ein Hubgerät verschiebbar gemacht werden kann.
LC "Lashing Capacity". Maximal zulässige Belastung eines Zurrelementes.
Litze Teilelement eines Drahtseiles. In der Regel aus 7, 19, 36 Einzeldrähten bestehend.
Litzenseil Konstruktion aus mehreren Litzen, die schraubenförmig in einer oder mehreren Lagen über eine Einlage verseilt sind.
Losende Siehe Langteil.

N

Neigungswinkel Bei mehrsträngigen Anschlagmitteln wird damit der Winkel des Einzelstranges zur Vertikalen bezeichnet.
Niederzurren Zurrmethode bei der Ladungssicherung, wobei die Ladung lediglich durch die Vorspannkraft des Zurrmittels auf der Ladefläche gehalten wird.
Not-Aus Sicherheitsschalter bei Elektrogeräten. Damit wird im Notfall das Gerät "stromlos" geschaltet.

P

Polyamid (PA) Auch "Nylon" genannt. In der Hebetechnik weniger verwendet, da das Material eine relativ grosse Dehnung unter Belastung aufweist.
Polyester (PES) Hauptsächlich gebräuchliches Material im Bereich der Hebe- und Zurrtechnik. Zeichnet sich durch hohe Festigkeit und geringe Dehnung aus.
Polypropylen (PP) In der Hebe- und Zurrtechnik kaum verwendet. Mehrheitlicher Einsatz für Schnüre, Kordeln und Seile.
Polyurethan (PU) Zäher und giessbarer Kunststoff, wird in der Hebetechnik häufig als Kantenschutz verwendet.
PSAgA Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Damit sind Auffanggurte, Verbindungsmittel, Karabiner, Höhensicherungsgeräte usw. gemeint.

R

Ratsche Spannelement beim Zurrgurt. Durch das "Ratschen" wird der Zurrgurt auf Spannung gebracht.
Rückhaltekraft Auch Reibungskraft. Effektive Kraft der Zurrmittel inkl. Gleitreibwert zwischen Ladung und Unterlage, die ein Verschieben der Ladung verhindert.
Rundlitzenseil Klassischer Seilaufbau, Draht wird zur Litze verarbeitet, Litze wird zu Drahtseil weiterverarbeitet.
Rundschlinge Anschlagmittel, bei welchem in einer Schutzhülle endlose Polyesterfäden gewickelt sind. Die Schutzhülle übt keine tragende Funktion aus.

S

Schutzart Gibt die Eignung von elektrischen Elementen für verschiedene Umgebungsbedingungen an. Sie besagt, wie diese gegen Ausseneinflüsse geschützt sind. Staub, Wasser, mechanische Widerstandsfähigkeit.
Schützensteuerung Schalter, mit welchem grosse elektrische Leistungen geschaltet werden können z.B. Steuerspannung 42V - Schaltspannung 230V.
Sicherheitsfaktor Gibt das Verhältnis zwischen zulässiger maximaler Nutzlast und effektiver Bruchlast (Versagenslast) an.
Spleiss Seilendverbindung, bei welchem einzelne Litzen in den Seilstrang verflochten werden.
Spundwand Auch Larsse genannt. Langes Profilblech, welches zur Sicherung von Baugruben in den Boden gerammt wird.
Stahleinlage Kern eines Stahlseiles, welches ebenfalls aus einer Drahtlitze oder eines Seiles ausgeführt ist.
STEP Bezichnung eines Ratschentypes, bei welchem nicht nur stufenweise gespannt -, sondern auch stufenweise gelöst werden kann.
Steuerschalter Befehlseinheit z.B. eines Krans, bei welchem die Steuerbefehle, Hubwerk, Katz- oder Kranfahren, mittels Drucktasten eingegeben werden können.
STF Siehe Vorspannkraft STF.
Strangzahl Bezeichnet die Anzahl tragender Stränge bei einem Anschlagmittel.
SWL "Safe Working Load" bezeichnet die maximale Tragfähigkeit.

T

TENSO Bezeichnung eines Ratschentypes, bei welchem durch ein zusätzliches Spannungselement der Spannungsverlust während der Fahrt auf ein Minimum reduziert wird.
Tragfähigkeit Die maximale Belastung, mit dem eine Last angehoben werden darf.
Triebwerksgruppe Einstufung eines Hebezeuges. Aus der mittleren Laufzeit der Belastung und des zurückgelegten Hubweges pro Tag wird die maximalen Traglast eines Hebezeuges berechnet.

U

Umkehrgehänge Mehrheitlich im Baubereich verwendetes Gehänge, bei dem an einem Ende ein Textilband und am anderen Ende eine Kette vorhanden ist.
Unterflasche Bezeichnet ein Element bei Hubgeräten, bei dem das Seil oder die Kette für den Zwei- oder Mehrstrangbetrieb umgelenkt werden kann. Der Lasthaken eines Hubgerätes ist an der Unterflasche befestigt.

V

Verkürzen Bei Ketten, welche mit einem Verkürzungshaken ausgerüstet sind, kann die Stranglänge individuell eingestellt bzw. verkürzt werden.
Vorspannkraft STF Restkraft nach Loslassen des Handgriffes der Spannvorrichtung. Dieser Wert ist am Zurrmittel anzugeben.

W

WLL "Working Load Limit" bezeichnet die maximale Tragfähigkeit, mit dem eine Last angehoben werden darf.
WSC Ausführung der Stahleinlage bei Drahtseilen. Als Drahtlitze WSC oder als unabhängig verseiltes Drahtseil IWRC ausgeführt.

Z

Zurrkraft LC Maximale Kraft, der ein Zurrmittel im Gebrauch standhalten muss.
Zurrmittel Produkt zur Ladungssicherung. Zurrmittel können aus dem Spannmittel (z.B. Gurt, Kette), dem Spannelement (z.B. Ratsche, Spannschloss) und Verbindungselementen (z.B. Haken, Endglied) bestehen.
Zurrpunkt Befestigungsvorrichtung an einem Fahrzeug, an der ein Zurrmittel direkt befestigt werden kann. Ein Zurrpunkt kann z.B. als Ovalglied, Haken, Öse oder Zurrschiene ausgeführt sein.

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